RH #347Interview

DESASTER

Das Metal-Reinheitsgebot

DESASTER

DESASTER wollen es mal wieder wissen: Nach vier Jahren Wartezeit hauen uns die Koblenzer ihr achtes Studiowerk „The Oath Of An Iron Ritual“ um die Ohren und werden trotz über 25 Jahren Banderfahrung nicht müde, einen abwechslungsreichen und in jeder Hinsicht extremen Auftritt abzuliefern. Kein Goth, kein Roll, kein Platz, um Räucherstäbchen auszupacken, nein, einfach nur purer und extremer Metal – oder? Wir haben Fronter Sataniac auf den Zahn gefühlt.

Mal Hand aufs Herz, Sataniac: Sind Album-Produktionen für DESASTER mittlerweile schon zur Routine geworden?

»Bei uns kommen meist mit der Zeit so fünf oder sechs Songs zusammen, und dann fangen wir an, uns Gedanken über ein neues Album zu machen. Irgendwann setzen wir uns eine kleine Deadline, sagen der Plattenfirma Bescheid, dass wir wieder wollen und können, und gehen alles noch konkreter an. Ich weiß nicht, ob ich das Routine nennen würde, weil es sich für mich einfach locker anfühlt und aus einem Gefühl heraus entsteht. Wir spüren einfach irgendwann, dass die Zeit wieder reif für einen neuen Tonträger ist.«

Diesmal habt ihr die Platte direkt in eurem Proberaum aufgenommen.

»Ja, wir hatten eigentlich unser Standard-Studio in Koblenz bei Walli von Toxoplasma. Mit seiner Arbeit waren wir immer zufrieden, und es hatte den Vorteil, dass wir keine weite Anreise hatten und auch mal abends nach der Arbeit noch ins Studio konnten. Leider hat das Studio dichtgemacht. Die letzte Platte sowie die letzte Live-DVD von uns hat dann Patrick W....

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01.04.2018
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