RH #346Krach von der Basis

BOMBS OF HADES

Halb geklaut

Bombs Of Hades

Mit „Death Mask Replica“ gelingt BOMBS OF HADES ein homogeneres Album, als es der Vorgänger „Atomic Temples“ war. Es scheint, als würde die Band um Mastermind Jonas Stålhammar endgültig ihren Stil zwischen crustigem Old-School-Death, ausgefeiltem Songwriting und Jonas´ Vorliebe für analoge Synthesizer finden.

Jonas, beim letzten BOMBS OF HADES-Album handelte es sich um ein Konzeptwerk. Wenn ich mir die Songtitel von „Death Mask Replica“ anschaue, scheint das diesmal nicht der Fall zu sein, oder?

»Genau. Es gibt diesmal keine zusammenhängende Geschichte wie bei „Atomic Temples“. Allerdings handeln viele der Texte davon, sich mit Tod und Wahnsinn zu arrangieren. Ich liebäugelte zwar damit, wieder ein Konzeptalbum zu machen, dachte dann aber schnell, dass wir uns nicht zu sehr wiederholen sollten. In der Zukunft werden wir das aber bestimmt mal wieder machen.«

Wie wird das Songwriting von einem übergeordneten Konzept oder einer feststehenden Story beeinflusst? Geht da nicht einiges an Spontanität und kreativer Freiheit verloren?

»Klar, ein bisschen Spontanität bleibt schon auf der Strecke, aber andererseits fühle ich mich dabei eher noch freier, und das Konzept macht den Schreibprozess einfacher. Und zudem bekommt eine Platte dadurch automatisch einen roten Faden.«

Was ist die Idee hinter dem Albumtitel „Death Mask Replica“? Warum nur die Replik einer Totenmaske?

»Ich überlege mir immer erst mal Song- und Albumtitel, die ich mir dann aufschreibe und später drüberschaue, was ich...

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