RH #346Interview

LOST SOCIETY

Verrückte Nächte

Lost Society

Mit Anfang 20 den Leuten schon das dritte Album um die Ohren hauen und mit Exodus quer über den Globus touren – davon träumen wohl viele junge Thrash-Combos heutzutage. Hut ab also vor den finnischen Burschen von LOST SOCIETY, die genau diesen Traum leben. Wir haben uns Sänger und Gitarrist Samy zur Brust genommen und über „Braindead“ sowie den einen oder anderen Kater gesprochen.

Glückwunsch zu „Braindead“, Samy. Wie lange habt ihr an eurem dritten Album gearbeitet?

»Vielen, vielen Dank. Wir haben schon etwa sechs Monate nach der Veröffentlichung des Vorgängers „Terror Hungry“ angefangen, die neuen Songs zu schreiben. 2014 war ziemlich voll mit Touren und so, aber eigentlich haben wir ansonsten jede freie Minute genutzt, um neue Songs zu kreieren. Wir haben halt keine feste Periode im Jahr, wo wir uns hinsetzen und Songs schreiben, das geschieht einfach so nebenher. Zum Ergebnis kann ich sagen, dass wir alle der Meinung sind, dass „Braindead“ so viel von LOST SOCIETY widerspiegelt wie noch keins der Alben zuvor. Wir sind megazufrieden.«

Ihr seid also alle am Songwriting beteiligt?

»Es war schon immer so, dass alles, was die Band angeht, auf unserem gemeinsamen Mist gewachsen ist, haha. Wir konnten es nie verstehen, dass es echt Bands gibt, wo nur ein Einzelner die Songs schreibt. Wir sitzen halt zusammen im Tourbus oder im Proberaum, fangen an zu jammen, haben irgendwann ein paar Riffs, und dann kommen die Songs auch schon zusammen. Das geht manchmal echt fix.«

Und das Aufnehmen?...

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