RH #346Interview

WATAIN

Leiden für die Kunst

Watain

Mit „Music, Blood And Spirit” hat der Regisseur, Grafiker und Musiker Claudio Marino einen Kurzfilm über WATAIN-Frontmann Erik Danielsson geschaffen, der auch ohne Affinität zur Band des Schweden sehenswert ist. Die halbe Stunde macht ein Drittel eines zusammenhängenden Konzepts aus, das sich auch dem Vollkontaktkämpfer Magnus „Jycken” Cedenblad und dem Körpermodifikations-Extremisten Little Swastika widmet. Wir unterhielten uns mit dem Macher und dem Bandkopf über das Projekt.

Interview mit Claudio Marino

Claudio, davon abgesehen, dass Metal-Musiker zu deinen Kunden zählen: Was verbindet dich mit der Szene und insbesondere WATAIN?

»Ich organisierte kurz nach der Jahrtausendwende einige Konzerte für die Band. Erik und ich blieben in Kontakt, und ich betreue ihre Webseite schon ziemlich lange. Was Metal betrifft, interessieren mich heutzutage nur noch wenige Bands, die aber größtenteils aus dem extremen Bereich stammen, und WATAIN gehören natürlich dazu.«

Wie muss man sich die Aufgabe des Dialogregisseurs vorstellen? Bekam Erik das Gesagte auf den Leib geschrieben?

»Wir setzten uns zusammen, wie ich es auch mit den Hauptpersonen der beiden anderen Filme getan habe, und unterhielten uns recht lange, nachdem ich mir Fragen an ihn aufgeschrieben hatte. Das Ganze nahm ich auf, insgesamt etwas mehr als drei Stunden. Da die Dokumentation nur eine halbe Stunde lang ist, kannst du dir vorstellen, wie schwierig das Zusammenkürzen war. Viele richtig interessante Aussagen fielen zwangsläufig...

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