RH #346Interview

DESTRÖYER 666

Ein schnelles Rennen nach nirgendwo

Deströyer666

DESTRÖYER 666 haben sich noch nie verbogen, verstellt oder durch Blümchen gesprochen, sondern schon immer ihr Ding gemacht – und das bleibt auch mit „Wildfire“ so. Trotzdem ist einiges neu auf dem fünften Langspieler, und Frontsau/Mainman KK Warslut verrät uns einiges vom hemmungslos berauschten, nackten Wahnsinn bis hin zur tiefen Sehnsucht nach Freiheit.

KK, euer fünftes Album birgt einige Neuerungen, zum Beispiel ist nun Procession-Sänger und Nifelheim-Gitarrist Felipe an Bord und übernimmt nicht nur den Bass, sondern auch einen Teil der Background-Vocals. Wieso hast du ihn ausgewählt?

»Wir haben uns vor vier Jahren über gemeinsame Freunde getroffen. Er ist ein sympathischer Kerl, hat eine gute, von der südlichen Halbkugel geprägte Einstellung zum Leben und ist zu hundert Prozent ein Metalhead. Erst mal hab ich ihn gefragt, ob er uns bei einer Show in Norwegen aushelfen kann. Abgesehen davon, dass er seinen Pass verloren hat, noch bevor er überhaupt bei mir zum Proben ankam, hat er einen echt guten Job gemacht. Ein paar Tage später und nach unzähligen Drinks hab ich ihm dann den Vorschlag gemacht, bei uns einzusteigen. Dieser Mann ist einfach legendär und besitzt ein ausgeprägtes Wissen über die norwegischen Feuer-Fluchtwege.«

Klingt, als hättet ihr mal wieder ordentlich was angestellt. Hat er denn auch Einfluss auf das Songwriting von „Wildfire“ gehabt?

»Ich habe einige Jahre an den Songs gearbeitet, und in der Tat hat er bei einigen Arrangements, Vocals und Riffs...

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