RH #346Interview

INGLORIOUS

David Coverdales Großmutter

Inglorious

Im Vereinigten Königreich werden INGLORIOUS als das nächste ganz große Ding in Sachen Hardrock gehandelt – und tatsächlich machen die fünf Jungs von der Insel sowohl auf der Bühne als auch auf ihrem bemerkenswerten selbstbetitelten Debütalbum mächtig Dampf. Wir besuchten die Newcomer mit der Vorliebe für handgemachte Musik aus den Siebzigern für einen Plausch in London, wo sie uns gleich nach ihrem Konzert herzlich in Empfang nahmen.

Genau genommen muss man den Begriff „Newcomer“ mit Vorsicht genießen, denn ganz so unbekannt sind die einzelnen Bandmitglieder auf den zweiten Blick gar nicht. Frontmann Nathan James, für dessen Organ David Coverdale heutzutage vermutlich seine Großmutter verkaufen würde, stand bis Mitte 2015 regelmäßig mit dem Trans-Siberian Orchestra auf der Bühne, Gitarrist Andreas Eriksson dürfte Fans der schwedischen Sleazer Crazy Lixx als Andy Zäta bekannt sein, und die Rhythmusfraktion Colin Parkinson (b.) und Phil Beaver (dr.) hatte bereits im zarten Teenager-Alter den ersten Plattendeal unter Dach und Fach. Von ihrem gemeinsamen Baby sind die fünf so überzeugt, dass sie im vergangenen Jahr sämtlichen Nebenprojekten den Rücken kehrten, um selbigen für INGLORIOUS vollkommen frei zu haben, ihrer Liebe zu ihren Helden Deep Purple, Whitesnake und Aerosmith freien Lauf ließen und ihren selbstproduzierten Erstling live im Studio aufnahmen, wie sie uns mit glänzenden Augen berichten.

Jungs, die Kollegen von der britischen Presse bezeichnen euch unter anderem als...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.