RH #346Interview

CAULDRON

Am Ende war´s immer der Gärtner

Cauldron

Back to times of splendor: Die Kanadier CAULDRON reisen zurück in die Achtziger und feiern den Heavy Metal, enge Jeans, gewagte Frisuren. Heute ist ja alles „In Ruin“.

Man soll ein Buch nicht nach dem Äußeren beurteilen, sagt eine alte Binsenweisheit. Theoretisch könnten die drei Jungs von CAULDRON ja auch Universitätsprofessoren für angewandte Quantenphysik sein. Doch wer sie unbedarft auf der Straße trifft, hätte beim Beruferaten wohl die Wahl zwischen Heavy-Metal-begeisterten Tankstellenpächtern oder Heavy-Metal-Musikern, die geistig, optisch und musikalisch irgendwann in der Mitte der achtziger Jahre stecken geblieben sind. Und siehe da: Jason Decay (b./v.), Ian Chains (g.) und Myles Deck (dr.) spielen tatsächlich in einer Band, die geistig, optisch und musikalisch irgendwann in der Mitte der achtziger Jahre stecken geblieben ist. Ihr viertes Studioalbum „In Ruin“ macht da keine Ausnahme, und Sänger Jason bemüht sich erst gar nicht, an den ehernen Gesetzen des Stahls irgendetwas zu ändern:

»Es war nicht unser Ziel, musikalisch etwas anders zu machen – höchstens ein paar Dinge besser, etwa beim Songwriting oder unseren musikalischen Fähigkeiten.«

Eine Aussage, die wohl jeder unterschreiben dürfte, der die bisherigen Alben der Band kennt. Auch produktionstechnisch folgten CAULDRON der Devise „Schuster, bleib bei deinen Leisten“ und quartierten sich für die Studioaufnahmen einmal mehr im heimatlichen Toronto ein.

»Der Lincoln County Social Club liegt ganz in unserer Nähe und ist...

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AbfahrplanDie nächsten Konzerte

CAULDRON + AURA NOIR + (DOLCH) + MALICIOUS + NEKROMANTHEON + OBLITERATION + POSSESSION + RANGER + DROWNED + BLACK MAGIC + u.v.m.25.05.2017
bis
26.05.2017
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