RH #345Krach von der Basis

KHTHONIIK CERVIIKS

Fall ins Bodenlose

KHTHONIIK CERVIIKS

Es ist zwar fast schon ´ne olle Musikjournalisten-Floskel, bei einer Gitarrenarbeit mit gewisser Schräglage reflexartig den Voivod-Vergleich zu zücken, aber wenn der Schuh passt, zieht man ihn an. Zumal das KHTHONIIK CERVIIKS-Album „SeroLogiikal Scars (Vertex Of Dementiia)“ - schon jetzt eines der interessantesten Extreme-Metal-Highlights des noch jungen Jahres - nicht nur mit einigen Piggy-Gedächtnis-Riffs, sondern perfekt dazu passend auch noch mit einem entsprechenden Coverartwork samt Sci-Fi-Charakter aufwartet.

Der Oberfanboy besagter Frankokanadier ließ es sich nicht nehmen, bei der Dortmunder Krachtruppe nachzuhaken.

»Mir schwebte schon immer eine Symbiose aus Death- und Black Metal mit fiesen Dissonanzen Voivod´scher Machart vor. Seit dem Erscheinen ihrer meisterlichen Trinität „Killing Technology“, „Dimension Hatröss“ und „Nothingface“ hat diese Band einen ganz besonderen Platz in meiner Welt. Daher sind jene Einflüsse weder zu überhören noch zu übersehen. Sie fügen sich aber ganz selbstverständlich in den khthoniischen Klang- und Kunstkosmos ein, ohne wie ein Fremdkörper oder eine reine Kopie zu wirken«, gibt Gitarrist Khraâl Vri*ïl, der den vom Label als „Thinking Man´s Savagery“ deklarierten Stil seiner Band auch als „Psychotiik Death Metal“ bezeichnet, den direkten Einfluss gerne zu Protokoll.

Vor dem aktuellen Album erschien 2014 mit „Heptaëdrone“ ein als Demo gehandelter, allerdings sogar mit hochwertigem Artwork auf Vinyl erhältlicher Release, auf dem sich diese...

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AbfahrplanDie nächsten Konzerte

ANGEL WITCH + DARK FOREST + DOOL + GRAVE MIASMA + HELLBRINGER + HIGH SPIRITS + KHTHONIIK CERVIIKS + MISTHYRMING + NIGHT VIPER + QRIXKUOR + u.v.m.03.03.2017
bis
04.03.2017
Hamburg, Markthalle HELL OVER HAMMABURGTickets