RH #345Interview

STEVEN WILSON

Resteverwertung de luxe

STEVEN WILSON

Wenn jemand wie STEVEN WILSON hinter sich zusammenkehrt, liest er manchen Edelstein auf, wie „4 1/2“ demonstriert, ein Interimsalbum voller spannender Musik und Wegweiser für kommende Großtaten des Prog-Säulenheiligen, der wie immer völlig entspannt und bodenständig zum Interview bittet, um Zwischenbericht zu erstatten.

Steven, du möchtest keine Phase im Kreislauf deiner Arbeit missen, weder das Komponieren und Aufnehmen noch Konzerte. Wonach steht dir der Sinn momentan?

»Ich denke zaghaft an, welche Art von Projekt ich als Nächstes in Angriff nehme. Einen Ansatz zu finden, ist immer das Schwierigste, nachdem man ein Album veröffentlicht und es in den Medien und auf Tournee beworben hat. Man muss aus nichts etwas Neues schaffen, was bei mir stets mit Experimentieren anfängt. Ein paar Songideen habe ich schon.«

Und zuvor liegen gelassene hast du gerade veröffentlicht. Warum schaffte es ´My Book Of Regrets´ nicht auf dein letztes Album, obwohl es thematisch in dessen Zeichen steht?

»Es gehörte eigentlich zu den ersten Stücken, die beim Songwriting für die Scheibe entstanden, doch ich war nie richtig zufrieden damit, also schied es am Ende aus. Für die letzte Nordamerika-Tournee suchte ich etwas Frisches, das die Fans noch nicht kannten, und kam darauf zurück. Die endgültige Fassung, die jetzt auf „4 1/2“ zu hören ist, beruht auf einem Mitschnitt von unserem Auftritt in Montreal im Juni, dem wir weitere Gitarren- und Gesangsspuren hinzugefügt haben. Der Text fügt sich ins Konzept...

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