RH #345Interview

DEGIAL

Die Augen des Todes

DEGIAL

Jeder, der sich dem Death Metal zugehörig fühlt, sollte - nein, MUSS - DEGIAL in seinem Plattenregal stehen haben. Die noch recht jungen Schweden wuchten auch mit ihrem Zweitwerk „Savage Mutiny“ eine fette Old-School-Bombe raus, die jeden mit- oder zumindest ins Verderben reißt. Fronter H. Death und Gitarrist R. Meresin verraten uns unter anderem, wie es klingt, wenn der Tod und eine Atombombe aufeinandertreffen.

Jungs, Glückwunsch zu eurer starken Scheibe. „Savage Mutiny“ ist eine gute Metapher, um eure Musik zu beschreiben. Können wir eure zweite Platte auch als rebellisches Manifest verstehen?

R. Meresin: »Danke! Ja, das ganze Album hat eine rohe Aura, umhüllt von Aufruhr. Es richtet sich gegen vieles und stammt aus unseren Visionen.«
Zum Glück habt ihr viele eurer Trademarks wie die komplexen Rhythmen oder die wahnsinnigen Riffs und Beats beibehalten. Wie kreiert ihr dieses dunkle Chaos? Es gibt so viele Bands, die versuchen, Chaos musikalisch abzubilden, und dabei nur einen Mix aus allem und nichts produzieren.

H. Death: »Das stimmt. Ich denke, wenn du Chaos kreieren willst, musst du für das Chaos leben. Du musst deine Seele und deine Vorstellungen in Musik verwandeln. Es ist einfach, einen Song zu schreiben, der chaotisch im Arrangement ist, aber es ist schwieriger, einem Song ein Stück Seele zu geben.«

Songs wie ´Sanguine Thirst´ oder ´Transgression´ sind solche typischen DEGIAL-Tracks, oder?

R. Meresin: »Schon, aber ich finde, jeder Song auf dem Album hat unseren...

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