RH #345Interview

TEXTURES

Der Blastbeat ist zurück

TEXTURES

Schon wieder hat sich bei TEXTURES das Besetzungskarussell gedreht. Nachdem bereits auf „Dualism“ mit Daniel De Jongh (v.) und Uri Dijk (keys) zwei neue Gesichter debütierten, musste die niederländische Modern-Prog-Formation nun mit Jochem Jacobs (g.) ein weiteres Gründungsmitglied verabschieden. Doch erneut konnte mit Joe Tal ein adäquater Ersatz gefunden werden, und die Holländer erweisen sich erneut als unermüdliche Stehaufmännchen. Wir skypten mit Daniel De Jongh.

Daniel, „Phenotype“ kommt insgesamt viel aggressiver daher als der Vorgänger „Dualism“, oder?

»Ja, absolut. Ich würde „Dualism“ vielleicht nicht gerade als „laid back“ bezeichnen, aber das Album ist schon sphärischer oder ätherischer als alles, was TEXTURES davor gemacht haben. Das wurde auch nicht kritisiert, aber trotzdem hatten wir das Gefühl, dass wir mit etwas zurückkommen müssen, wofür TEXTURES stehen. Natürlich ist auch „Dualism“ zu hundert Prozent TEXTURES, aber wir wollten den Groove von „Silhouettes“ und die Schnelligkeit von „Polars“ und „Drawn Circles“ zurückbringen. Wir wollten quasi das Beste von allen Platten zusammenbringen, und das haben wir getan (lacht).«

Es war also ein bewusster Prozess, nicht nur das Ergebnis von Jam-Sessions?

»Absolut. Darüber haben wir uns schon sehr genau Gedanken gemacht. 2013 kam Joe Tal (g.) in die Band, und in seinem Bewerbungsvideo sagte er, dass er den Blastbeat zurückbringen will (lacht). Und so kam es dann auch. Die neuen Mitglieder haben nach einer langen Zeit...

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