RH #345Interview

KETZER

Auf neuen Pfaden

KETZER

Man kann über das neue KETZER-Album vieles sagen, aber eines ist sicher: Hier spricht die pure Leidenschaft zur Musik. Natürlich birgt „Starless“ aber einen Stil, der den einen oder anderen ziemlich überrascht haben könnte. Wir fühlten Chris (g.), Sören (dr.), Marius (g.) und David (b.) auf den Zahn.

Habt ihr damit gerechnet, dass „Starless“ so polarisieren wird?

Chris: »Mich hat das Ausmaß des Aufschreis schon überrascht, was aber vielleicht daran liegt, dass ich zuvor nicht wirklich versucht hatte, mich in die Hörer hineinzuversetzen. Im Nachhinein finde ich, dass diese Kontroverse etwas sehr Positives ist. Es bringt die Leute dazu, über Musik zu reden, über Grenzen, Verpflichtungen, Identitäten. Und ich fand das Ganze auch ein wenig befreiend. Manche Leute haben scheinbar etwas in uns gesehen, das wir nie waren, auch nicht zu Zeiten von „Satan´s Boundaries Unchained“. Dass wir das nicht sind, hätte aus unserer Sicht eigentlich schon bei Erscheinen von „Endzeit Metropolis“ sichtbar sein sollen, jetzt ist es aber wohl auch dem Letzten klar geworden.«

Verglichen mit „Satan´s Boundaries Unchained“ ist weder musikalisch noch vom gesamten Image viel übrig geblieben – wieso diese Abkehr vom dreckigen Black Thrash?

Chris: »Was man natürlich sagen muss, ist, dass wir einfach älter geworden sind, auch wenn bestimmte Leute das nicht hören wollen. Die Aufnahmen zu „Satan´s Boundaries Unchained“ fanden 2009 statt, da waren die meisten von uns 18 Jahre alt. Mit 18 ist man nun mal eine...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.