RH #344ToneZone

Im Paradies der tiefen Töne

Warwick Bass Camp

Angebote zur musikalischen Weiterbildung gibt es mittlerweile in Hülle und Fülle, angefangen bei YouTube-Videos über kostenpflichtigen Privatunterricht via Skype bis zu etablierten Lehr- und Studiengängen an Akademien. Beim WARWICK BASS CAMP hingegen geben sich prominente Dozenten eine Woche lang in einem klassischen Schulumfeld bei ansprechendem Ambiente die Klinke in die Hand und lassen Tieftöner aller Klassen das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

2015 jährt sich die Veranstaltung bereits zum vierten Mal, wozu diesmal knapp 90 Bassisten (mehr sollen es vorerst nicht werden) von überall auf der Welt ins Vogtland in Sachsen an der tschechischen Grenze reisen, eine seit dem 17. Jahrhundert dem Instrumentenbau verpflichtete Region. Für einen ab 2016 knapp vierstelligen Betrag erhalten die Teilnehmer Kost, Logis und natürlich Unterricht auf ihrem Instrument in Gruppen, wobei die Ausrichter auf eine Mischung aus prominenten Lehrern und solchen setzen, die von ihrer Bekanntheit unabhängig etwas zu vermitteln haben. Die Idee zum Bass Camp hatte der US-Sessionmusiker und Berklee-College-Dozent Steve Bailey, der Warwick-Endorser ist und seine Idee gemeinsam mit Hans Peter Wilfer, dem Leiter des Weltkonzerns, umgesetzt hat. Dank der Öffentlichkeitsarbeit der Fachzeitschrift „Gitarre & Bass“ ist die Veranstaltung nunmehr etabliert und nicht nur für all jene reizvoll, die mit dem Gedanken spielen, eine professionelle Musikerkarriere anzustreben. Von der harmonischen, inspirierenden Atmosphäre und Informationsfülle bei gleichzeitiger Wahrung des Spaßaspekts profitieren selbst Anfänger (es gibt keine Pflichtvoraussetzungen zum Mitmachen, nicht einmal Notenlesen, sondern eine Eigeneinschätzung im Vorfeld, die zur Einteilung in Leistungsgruppen herangezogen wird), die sich neben regelrechten Bass-Cracks genauso unter den Angereisten tummeln. ...

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