RH #344ToneZone

Hier entsteht der Metal-Sound!

So sah die erste Gitarre aus

Wenn man sich eine Gitarre kauft, interessiert zunächst einmal das Design und eine gute Handhabung. Für einen knackigen Klang sind jedoch neben den verwendeten Hölzern und dem Klangkörper vor allem die Tonabnehmer (Pickups) entscheidend.

Ohne Pickups keine E-Gitarre – so einfach ist das, aber was genau sind das eigentlich für Dinger, die da einzeln oder auch mehrfach auf einer Gitarre verbaut sind? Und warum gibt´s die überhaupt?

Ein kleiner historischer Abriss:

In den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts gab´s weder Rock´n´Roll, geschweige denn eine musikalische Metallfraktion – Big Bands waren die Entertainer der Weltbühnen, bestehend aus vielen Bläsern, Klavier und Drums... und einem frustrierten Gitarrero, der brav und unhörbar seine jazzigen Chords schrammelte. Um Emanzipation bemüht, musste also etwas her, was die Gitarre lauter machen konnte. Erste Methoden, um dies zu erreichen, waren die Vergrößerung des Korpus akustischer Instrumente. Nutzte aber nix, denn wer einmal neben einer Bläserfraktion gestanden hat, weiß: Du hast verloren... dein Gehör! Etwa um 1930 stellte sich heraus, dass das Ziel nur durch elektrische Verstärkung des Klangs zu erreichen war. Diese Methode hatte aber auch Gegner, die eine Verwahrlosung der Musik prophezeiten. Heute wissen wir, dass das noch ca. 80 Jahre gutging und erst seit Justin Bieber und Kayne West der Fall ist...

Bereits 1923 experimentierte Lloyd Loar, seit 1919 leitender Ingenieur in der Entwicklungsabteilung...

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