RH #344Interview

IGNITE

Viel Freund´, viel Ehr´

Ignite

Endlich! Neun Jahre, sieben Monate und 28 Tage nach der Veröffentlichung des Geniestreichs „Our Darkest Days“ erscheint am 8. Januar der langersehnte Nachfolger „A War Against You“ des Melodic-Hardcore-Flaggschiffs aus Orange County, Kalifornien. Brett Rasmussen, Bandgründer und Bassist von IGNITE, erklärt die Gründe für die lange Pause.

»Die Frage bekomme ich in nächster Zeit bestimmt noch öfter gestellt. Darauf gibt es eine lange und eine kurze Antwort. Ich gebe dir die mittlere«, lacht der redselige Mittvierziger mit dänischen Wurzeln. »„ODD“ erschien im Mai 2006, und danach waren wir erst mal bis Ende 2009, also dreieinhalb Jahre, auf Tour. Dann hat unser Sänger Zoli fast drei Jahre bei Pennywise am Mikro ausgeholfen, nachdem Jim Lindberg vorübergehend ausgestiegen war. Zudem verletzte sich Zoli während seiner Pennywise-Phase übel am Rücken, woran er fast ein Jahr zu knabbern hatte, so dass wir erst 2013 mit dem Songwriting für „AWAY“ beginnen konnten. Obwohl zwischen beiden Alben fast zehn Jahre liegen, ist die Zeit für uns wie im Fluge vergangen, weil wir immer beschäftigt waren.«

Nachdem Cameron Webb schon den Vorgänger glänzend in Szene gesetzt hatte, engagierten IGNITE diesmal wieder den Mann, der die letzten sechs (!) Motörhead-Alben produziert hat und auch schon für Bands wie Megadeth, Pennywise und Zebrahead tätig war.

»Wir kennen Cameron mittlerweile seit fast 15 Jahren und vertrauen ihm blind. Da lag es auf der Hand, wieder mit ihm zu arbeiten, zumal er im...

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