RH #344From the Underground

DAMIEN THORNE

Die Seele des Schakals

Damien Throne

DAMIEN THORNE zählen zu jenen US-Metal-Bands, die auf ein Kultalbum aus den Achtzigern verweisen können, aber nicht den entsprechenden Erfolg erhielten. Allerdings sind DAMIEN THORNE im Gegensatz zu den meisten anderen dieser Bands seit mehr als zehn Jahren wieder kontinuierlich aktiv und haben gerade in Form von „Soul Stealer“ ein äußerst gelungenes neues Album veröffentlicht. Gitarrist und Urmitglied Ken Mandat sinniert über die Unterschiede zwischen gestern und heute.

Ken, warum hatten DAMIEN THORNE damals nicht mehr Erfolg?

»Ganz einfach: Unser Label gab kein Geld für Promotion oder Toursupport aus. Alles, was wir erreichten, mussten wir selbst in die Wege leiten, und die Kohle kam immer aus unseren Taschen. Wir waren Kinder, 19 oder 20 Jahre alt. Hätten wir damals Geld gehabt, um nach Europa zu gehen, dann hätten sich die Dinge vielleicht anders entwickelt, denn wir hatten gute Verkäufe in Europa, aber katastrophale in Amerika.«

Wie würdest du eure musikalische Reise auf den letzten drei Alben beschreiben? Und wie siehst du sie im Vergleich mit „Sign Of The Jackal“?

»Ich bin der Meinung, dass alle Alben sich unterscheiden und jedes auf seine Art einzigartig ist. Ich will nicht, dass sie gleich klingen. Die Leute erzählen mir oft, dass wir ein weiteres Album wie „Sign Of The Jackal“ machen sollen. Aber das funktioniert nicht, denn dafür müssten wir 30 Jahre in der Zeit zurückgehen. Die Begleitumstände bei jedem Album sind unterschiedlich, und die beteiligten Personen...

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