RH #343Krach von der Basis

CRUCIAMENTUM

Die großen Fragen

CRUCIAMENTUM

Mit zwei Demos und einer EP konnten sich die Briten CRUCIAMENTUM im Death-Metal-Underground bereits einen guten Namen erarbeiten. Mit „Charnel Passages“ legt die aus Mitgliedern von u.a. Grave Miasma, Deströyer 666 und Atavist bestehende Band nun endlich den erwarteten Debüt-Hammer vor. Wir sprachen mit Sänger und Gitarrist D.L., der zunächst erklärt, warum sich die Band mit ihrem ersten Album so viel Zeit gelassen hat.

»CRUCIAMENTUM waren schon immer eine langsam arbeitende Band. Wir wohnen alle weit auseinander, weswegen wir nur unregelmäßig proben. Und wenn Shows anstehen, fehlt bei den Proben davor die Zeit, um an neuem Material zu arbeiten. Wir haben lange an dem Album gewerkelt, aber dennoch hatten wir nie das Gefühl, uns beeilen zu müssen.«

Wie seid ihr die Platte angegangen? Hattet ihr eine bestimmte Vision, oder gab es etwas, an dem ihr gezielt arbeiten wolltet?

»Der Songwriting-Prozess war eigentlich wie immer. Ich schreibe den Großteil der Riffs, nehme sie auf und schicke sie meinen Bandkollegen. Die bringen ihre Ideen ein, und im Proberaum arbeiten wir dann an den Songstrukturen. Insgesamt gab´s diesmal aber mehr Zusammenarbeit. Einige Songs sind in Jam-Sessions im Proberaum entstanden, und dem ersten Viertel von ´Tongues Of Nightshade´ lag eine Drum-Struktur zugrunde. Ich würde auch nicht sagen, dass wir gezielt etwas besser machen wollten. Vielmehr wollten wir das weiter ausbauen, was wir auf „Engulfed In Desolation“ begonnen haben. Wir wollten so viel...

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