RH #343Krach von der Basis

TEMPLE OF BAAL

Das geheimnisvolle Manifest

TEMPLE OF BAAL

Die französischen Black-Deather TEMPLE OF BAAL wuchten ihren fünften Langspieler „Mysterium“ raus. Grund genug für uns, mit Mainman Amduscias ein paar Geheimnisse rund ums neue Album zu lüften.

Coole neue Scheibe, Jungs. Aber was steckt hinter eurem „Mysterium“?

»„Mysterium“ handelt von den Mysterien des Glaubens aus Sicht des „Left Hand Path“. Zu diesem Titel inspiriert hat mich die Motette ´O Magnum Mysterium´ von Francis Poulenc, die ich noch aus meiner Studienzeit kenne. Es ist christliche Musik, aber dieser Titel hat sofort neue Song-Ideen in mir entflammt und wie ein Leitfaden für die Platte fungiert. Schließlich ist jeder Glaube - wie auch der des LHP - ein Mysterium, das sich nie in Worte fassen oder beweisen lässt. Es ist einfach ein Gefühl, und ebendieses soll die Musik auf dem Album repräsentieren. „Mysterium“ ist ein böses, religiöses und kunstvolles Manifest aus der LHP-Perspektive.«

Dann ist es ja nicht weit hergeholt, eure musikalische Brutalität mit Bands wie Watain oder Behemoth zu vergleichen, oder?

»Seit den ersten Demos bin ich Fan von Behemoth, auch wenn ich mich mit ihrem späteren Death-Metal-Sound erst anfreunden musste. Aber wir sind keine Kopie davon, sondern gehen in meinen Augen einen Schritt weiter und sind viel Black-Metal-lastiger. Zu Watain haben wir eine besondere Beziehung, weil wir schon seit den Anfangstagen unserer Bands in engem Kontakt stehen und damals unsere Demos getauscht haben. Außerdem hat Erik ein Bathory-Cover mit uns...

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