RH #343Interview

GIRLSCHOOL

Aber sagt´s nicht Mama!

GIRLSCHOOL

Crucified Barbara hin, Thundermother her: Die Königinnen des Femetal sind und bleiben GIRLSCHOOL. Mit „Guilty As Sin“ haben die Londonerinnen just ihr 13. Studioalbum abgeliefert. Ein völlig ungekünsteltes Werk, das erst gar nicht versucht, irgendeinen Zeitgeist einzufangen, und gerade deswegen so authentisch ist. GIRLSCHOOL sind einfach nur GIRLSCHOOL.


Mit den jüngsten Auftritten im Vorprogramm von Motörhead hat sich für GIRLSCHOOL ein Kreis geschlossen, denn bereits im Frühjahr 1979 auf der „Overkill“-Tour waren die damals noch blutjungen Mädels der Einladung von Lemmy gefolgt. 36 Jahre später herrscht im Hause GIRLSCHOOL abermals eitel Sonnenschein. Dabei stand laut Frontdame Kim McAuliffe lange Zeit in den Sternen, ob es überhaupt jemals wieder ein Studioalbum der Band geben wird.
Der letzte Longplayer, das starke, der verstorbenen Gitarristin Kelly Johnson gewidmete „Legacy“, stammt aus dem Jahre 2008. Während einer derartig ausgedehnten Veröffentlichungspause (nur unterbrochen durch die eher überflüssige Neueinspielung des Klassikers „Hit And Run“) kommt man schon mal ins Grübeln. In dieser Zeit gab es bandintern durchaus verschiedene Meinungen darüber, ob die Welt ein neues GIRLSCHOOL-Album überhaupt noch braucht. Selbst Kim McAuliffe, seit Frühjahr 1978 treibende Kraft der Band (damals noch unter dem Namen Painted Lady), hatte da so ihre Zweifel:

»Ganz ehrlich? Ich habe wirklich nicht mehr ernsthaft daran geglaubt, dass ein neues Album von GIRLSCHOOL Realität werden...

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