RH #342Krach von der Basis

EIS

Die ewige Suche

EïS

Es ist wieder EïS-Zeit: Während Klaus Kinski von der Bielefelder Galeere gegangen ist, rezitiert nun Rainer Maria Rilke vor dem „Bannstein“ seine Verse.

Hufgetrappel. Verzweifeltes Pferdegewieher. Wer den neuen EïS-Dreher „Bannstein“ unbedarft für die ersten Sekunden laufen lässt, muss sich zunächst vergewissern, nicht aus Versehen das legendäre Intro von „Blood Fire Death“ eingelegt zu haben. Die Reminiszenz ist so offensichtlich, dass man Galeeren-Kapitän Florian „Alboin“ D. fast unterstellen muss, ein beinharter Bathory-Worshipper zu sein. Doch weit gefehlt:

»Am ehesten mag ich noch das „Hammerheart“-Album, ansonsten kann ich mit der Band nicht so viel anfangen. Aus diesem Einflussbereich haben mich in letzter Zeit am ehesten Moonsorrow beeindruckt, ansonsten bin ich als Mittdreißiger mit dem Black Metal der neunziger Jahre groß geworden. Mein erstes Album war damals „Ceremony Of Opposites“ von Samael, danach habe ich die norwegischen und schwedischen Genrebands kennen und schätzen gelernt. Meine wichtigsten Lebensbegleiter waren also Emperor, Satyricon, Arcturus, Troll, The Kovenant und Ulver.«

Die musikalische Adoleszenz hört man den Bielefeldern durchaus an, wobei ihre mittlerweile fünf Alben - die ersten drei erschienen unter dem Namen Geïst - jeweils ihren eigenen Charakter aufweisen. Im direkten Vergleich zum Vorgänger „Wetterkreuz“ wirkt „Bannstein“ nun getragener, melancholischer und nachdenklicher.

»Unser letztes Album ist recht stürmisch ausgefallen, da es...

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