RH #342Interview

TANK

Vorwärts immer, rückwärts nimmer

TANK

Mit „Valley Of Tears“ legen TANK ein weiteres Klasse-Album vor. Und auch sonst ist im Camp der alten Brit-Metal-Legende ´ne Menge los.

Saxon, Entombed, Venom und Queensrÿche haben es vorgemacht: Bandmitglieder können nach einem Krach getrennte Wege gehen, sich ums Erbe streiten, aber durch mehr oder minder smarte Namenskorrekturen (Oliver/Dawson Saxon, Entombed A.D., Venom Inc., Operation: Mindcrime) eine halbwegs entspannte Koexistenz pflegen. TANK gibt´s momentan jedoch gleich im Doppelpack. Gründer Algy Ward (b./v.) haut in Kürze seine neue, im Alleingang aufgenommene und seit Ewigkeiten angekündigte Scheibe „Sturmpanzer“ raus. Die abtrünnigen Gitarristen Cliff Evans und Mick Tucker, die Mitte der Achtziger zu TANK stießen, legen mit einem runderneuerten Line-up, ebenfalls unter dem TANK-Banner, „Valley Of Tears“ vor. Es ist bereits das dritte Album ohne Algy, und eigentlich sollte daher langsam Ruhe im Karton sein. Aber angesichts diverser Stänkereien von Mr. Ward in Interviews und auf seiner Homepage www.tankfilthhounds.net ist offensichtlich keine Friedenspfeife in Sicht. Der wie gewohnt gut gelaunte Cliff Evans (53) gibt sich diplomatisch:

»„Sturmpanzer“ sollte schon vor 15 Jahren erscheinen. Algy hat bereits damals das Interesse an TANK verloren und die Gruppe aufgelöst. Er kann auch nicht mehr touren (u.a. wegen seines schweren Tinnitus - jj). Er hat zwar 2013 das Album „Breath Of The Pit“ veröffentlicht, aber die Plattenfirma hat nix dafür getan. Außerdem hat er mit...

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