RH #342Interview

TRIARCHY

Rock gegen Rassismus

TRIARCHY

Wenn auch nicht gänzlich verpönt, so teilte sich die Verwendung von Keyboards während der Periode der New Wave Of British Heavy Metal grob in drei Kategorien auf: zuckersüßer Pop-Hardrock im Stile der späten Heavy Pettin´, Tobruk und Valhalla, verspielte Prog-Synthies bei Shiva, Chemical Alice sowie Sherwood oder aber schwere, an Deep Purple angelehnte Hammond-Sounds auf den Longplayern von White Spirit und Cracked Mirror. Nur ganz wenige Formationen sahen sich dazu in der Lage, aus diesen festgefahren Mustern auszubrechen und etwas ganz Eigenes zu kreieren. Ganz sicher Praying Mantis - und eben die Ende der siebziger Jahre in der Grafschaft Kent gegründeten TRIARCHY.

Ganz bewusst hatten sich Mike Wheeler (v./b./keys), Graham Legg (g.) und Mark Newbold (dr.) für eine Trio-Besetzung entschieden (gegen Ende 1980 ersetzte Brian Galibardy an der Gitarre Graham Legg). Einerseits, um ihren Sound auf das Wesentliche zu reduzieren, andererseits sicherlich aber auch als kleiner Tribut an Rush, quasi der kleinste gemeinsame Nenner für die drei englischen Musiker. Das Endprodukt klang am Ende jedenfalls unglaublich eigenständig, TRIARCHY sind schwer mit anderen NWOBHM-Bands zu vergleichen. Drummer Mark Newbold fasst eine derartige Aussage durchaus als Kompliment auf und erklärt:

»Obwohl wir froh waren, Teil der New Wave Of British Heavy Metal zu sein, hoben sich unsere Musik, unsere Ideologie und unser Stil doch gehörig vom Gros der anderen Bands dieser Bewegung ab. Während Mike und ich...

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