RH #342Interview

BLACK BREATH

»Probier mal was Ekliges«

BLACK BREATH

Umdenken bei BLACK BREATH: Während die Seattle-Truppe auf ihren ersten beiden Longplayern schwedischen Death Metal mit Crust-Elementen angereichert hat, wird auf „Slaves Beyond Death“ das Tempo rausgenommen und ein neuer Gesangsstil etabliert.

Bevor wir mit Gitarrist Eric Wallace über die neue Platte reden, gilt es erst mal, sich nach dem Gesundheitszustand von Drummer Jamie Byrum zu erkundigen, der im Januar 2014 von einem Auto angefahren und wegen eines mehrfach gebrochenen Beines operiert werden musste.

»Es geht Jamie mittlerweile viel besser. Er konnte aber gute sechs Monate das Haus nicht verlassen. Der gesamte Heilungsprozess hat ein Jahr in Anspruch genommen und damit auch BLACK BREATH lahmgelegt.«

Auf „Slaves Beyond Death“ habt ihr euren Sound einer Frischzellenkur unterzogen. Überspitzt formuliert, könnte man behaupten, dass ihr den Crust durch Doom ersetzt habt.

»(Lacht) Das stimmt vielleicht. Auch wenn wir so nie darüber gesprochen haben, ist dein Argument nicht völlig aus der Luft gegriffen.«

Wie kam es dazu?

»Nach der Aufnahme von „Sentenced To Life“ verließ uns unser damaliger Gitarrist Zack Muljat. „Slaves Beyond Death“ ist daher der erste Longplayer, den wir mit unserem neuen Gitarristen Mark Palm komponiert haben. Er ist in der Lage, komplexeres Material zu spielen, was wir in den neuen Songs ausleben. Außerdem wollten wir uns auf unseren Instrumenten herausfordern. Wenn man immer das Gleiche macht, langweilt einen das irgendwann. Wir zielten auf eine...

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