RH #342Interview

MICHAEL MONROE

Mick Jagger hat´s vorgemacht

MICHAEL MONROE

Alter Finne! Ist MICHAEL MONROE eigentlich mal in einen Jungbrunnen gefallen? So zumindest klingt seine neueste Scheibe „Blackout States“ – und so wirkt der quirlige Musiker auch bei unserem Interview, in dem er eine Anekdote nach der anderen auspackt.

Michael, „Blackout States“ klingt ganz schön frisch. Respekt, dass du dich nach mehr als 35 Jahren im Musikgeschäft immer wieder neu erfinden kannst.

»Ich bin nach wie vor hungrig! Ich habe immer noch das Gefühl, dass ich es besser machen kann. Ich gehe an meine neuen Platten immer mit dem Motto „All killers, no fillers“ heran. Jeder Song muss ein Knaller sein. Außerdem spiele ich mit einer der besten Rock´n´Roll-Bands der Welt zusammen. Meine Jungs sind der Hammer – sehr talentierte, coole Leute und meine besten Freunde. Wir haben unglaublich viel Spaß zusammen und teilen die gleichen Einflüsse. Genau das ist der Punkt, denke ich.«

MICHAEL MONROE sind also eine richtige Band und kein Soloprojekt?

»Ja, absolut! Das ist ganz schön ironisch, denn obwohl wir MICHAEL MONROE heißen, sind wir viel mehr eine echte Band, als es Hanoi Rocks damals nach der „Wiedergeburt“ waren.«

Im Vorfeld sagtest du, dass „Blackout States“ alle Zutaten für die perfekte Rock´n´Roll-Platte beinhaltet. Welche sind das?

»Zuallererst natürlich großartige Songs. Lyrics sind auch sehr wichtig. Musikalisch sind die Tracks melodisch und punkig, die richtige Einstellung ist also ebenfalls vorhanden. Das ist wirklich authentischer Rock´n´Roll, direkt aus dem...

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