RH #342Interview

AVATARIUM

„Mehr Orgel! Mehr Orgel!“

AVATARIUM

An irgendwie retro klingenden Kapellen mit Sängerin mangelt´s der Szene momentan wirklich nicht. Daher ist es umso eindrucksvoller, wie souverän die SchwedInnen AVATARIUM mit dem zweiten Album „The Girl With The Raven Mask“ ihre Champions-League-Position zementieren.

In einer Sauflaune von Candlemass-Mastermind Leif Edling (b.) gegründet, erschaffen sich AVATARIUM spätestens seit der letztjährigen EP „All I Want“ eine eigene Schublade: aufgrund Edlings Background natürlich oftmals traditionell doomig, aber zugleich episch, fragil, scheuklappenfrei und dennoch immer wieder präzise rockend. Star der Band ist Sängerin Jennie-Ann Smith, die mit ihrer klaren, kraftvollen Stimme, ihrer Bühnenpräsenz und ihrer extrem sympathischen Persönlichkeit dafür sorgt, dass sich AVATARIUM wunderbar weit weg von dem ganzen MILF-Doom-Gedöns bewegen. Beginnen wir trotzdem mit den weniger guten News: Leif Edling ist nach wie vor nicht fit genug, um mit AVATARIUM aufzutreten.

»Er ist einfach total überarbeitet und kann auf keinen Fall touren«, bestätigt Gitarrist Marcus Jidell (42). »Er wird manchmal extrem müde und muss sich dann einige Tage ausruhen. Aber er ist sehr kreativ. Ich sehe ihn häufig, und es ist super, mit ihm zu arbeiten. Leif hat seine Liebe für die Musik nicht verloren. Ich hoffe, dass er ungefähr in einem halben Jahr wieder mit uns auf der Bühne stehen kann.«

Ist er nach wie vor der Hauptsongwriter bei AVATARIUM?

»Ja, irgendwie schon. Er liefert zumindest die Texte und die...

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