RH #341Titelstory

W.A.S.P.

Jung, wild & gefährlich

W.A.S.P.

30 Jahre „The Last Command“

Los Angeles im Frühsommer 1985: Ein knappes Jahr nachdem W.A.S.P. ihr selbstbetiteltes Debütalbum vorgelegt haben, findet sich die Chaotentruppe wieder im Studio ein, um den Nachfolger einzuspielen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Band von ihren Fans und großen Teilen der Hartwurst-Presse im gleichen Maße in den Himmel gelobt, wie sie vom amerikanischen P.M.R.C. (Parents Music Resource Center), einer Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Eltern über die „Gefahr der Verrohung“ ihrer Zöglinge durch Musik und Songtexte aufzuklären, und verschiedenen christlich orientierten Gruppierungen verteufelt wird. Die Erwartungen an „The Last Command“ sind dementsprechend riesig.
Blackie Lawless, Frontmann und heutzutage einziges verbliebenes Gründungsmitglied, erinnert sich bereits im Booklet der 1998 erschienenen Special Edition von „The Last Command“ an die turbulenten Tage zurück: »Wir hatten gerade mal eine Welttournee hinter uns, und ich war schon zum Posterboy des P.M.R.C. und einer guten Hundertschaft sogenannter Moralinstanzen und religiös motivierter Gruppen geworden. Man verbot unsere Auftritte in Irland, Norwegen und an unzähligen weiteren Orten - inklusive des Sodom und Gomorrhas der westlichen Hemisphäre, Las Vegas, wo wir bis zum heutigen Tage nicht live gespielt haben. Wir waren jung, wild und gefährlich.«
Fast zwei Dekaden später sieht Lawless, der inzwischen nach eigener Aussage zu seinem Glauben zurückgefunden und sich in der Folge sowohl...

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