RH #341Krach von der Basis

ADVERSARIAL

Die Augen der Ratte

ADVERSARIAL

Scheu vor großen Titeln haben die Kanadier ADVERSARIAL nicht. Nach „All Idols Fall Before The Hammer“ kommt nun „Death, Endless Nothing And The Black Knife Of Nihilism“ über das Gourmet-Label Dark Descent. Zum Glück haben ADVERSARIAL der nur schwer zu ertragenden Kochtopf-Snare ihres Debüts ade gesagt, wodurch ihr pechschwarzer Metal of Death nun so richtig zur Entfaltung kommt. Mit dem Ergebnis ist auch Sänger und Gitarrist C.S. zufrieden.

»Na ja, rückblickend gibt´s immer Sachen, die man anders machen würde. Aber wenn die dunkle, gewalttätige und hasserfüllte Atmosphäre rüberkommt, würde ich sagen, dass wir erfolgreich waren. Technische Details fallen dann nicht mehr ins Gewicht.«

Eure Musik scheint mehr von Black-Metal-Bands wie Deathspell Omega inspiriert zu sein als von klassischen Death-Metal-Acts. Dennoch bezeichnet ihr eure Musik als Death Metal. Wo zieht ihr da die Grenze? Sind es nur die Vocals, die den Unterschied zwischen Black- und Death Metal ausmachen?

»Nein, es ist noch viel mehr, allerdings sind die Grenzen heutzutage nicht mehr so klar. Zufälligerweise fühlten wir uns aber alle schon immer mehr zum Death Metal hingezogen. Allerdings eher zur satanischen, morbiden und nihilistischen Variante.«

Der aufregendste neue Death Metal kommt von Bands wie Mitochondrion, Lvcifyre, Auroch oder Dead Congregation. Düstere, teils sperrige Musik, die sich selbst sehr ernst nimmt. Würdest du sagen, dass das Zeitalter der Ironie vorbei ist? Würdest du sagen, dass die Welt...

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