RH #341Krach von der Basis

BLAZE OF PERDITION

Der innere Dämon

BLAZE OF PERDITION

Die Polen BLAZE OF PERDITION haben sich von den Turbulenzen der vergangenen Zeit nicht entmutigen lassen und melden sich zwei Jahre nach ihrem schweren Verkehrsunfall, bei dem ihr Bassist 23 alias Ikaroz 30-jährig verstarb, mit einer starken neuen Scheibe zurück. „Near Death Revelations“ scheint dementsprechend ein sehr persönliches Album zu sein, in das uns Sänger Sonneillon Einblick gewährt.

Glückwunsch zu eurer neuen Scheibe „Near Death Revelations“, ich finde sie gelungen. Habt ihr auch schon von euren Fans Resonanzen bekommen?

»Danke. Das Feedback seitens der Fans ist überwiegend positiv, aber das interessiert uns eigentlich nicht so sehr. Was getan ist, ist getan. Zumindest ein Großteil der Meinungen von außerhalb ist nicht wichtig für uns. Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis, und am Ende ist es das, was zählt.«

Euer Album ist keine dieser typischen, langweiligen und monotonen Black-Metal-Platten, sondern Musik, die wirklich aus Passion und mit vielen Gedanken dahinter komponiert wurde - oder irre ich mich?

»Es ist immer schwierig, die eigene Arbeit zu bewerten und zu beschreiben, ohne in schamlose Eigenwerbung zu verfallen. Aber ja: Ich will meine Musik so aufrichtig und vielschichtig wie möglich gestalten. Nach unserem Verkehrsunfall 2013 schwirrte mir vieles im Kopf rum, worüber ich einfach singen musste. Dieses Album erlaubte es mir, meine Gedanken zu sammeln und etwas sehr Wertvolles aus ihnen zu machen. Ich distanziere mich auf jeden Fall von all diesen falschen...

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