RH #341Interview

SOILWORK

Reise ins Ungewisse

SOILWORK

Kann der Tod erhaben und majestätisch sein? Eine hochphilosophische Frage, der die Schweden-Melodic-Deather SOILWORK auf ihrem neuesten Album „The Ride Majestic“ nachgehen. Und das nicht ohne Grund, denn während der Aufnahmen zum zehnten Studioalbum wurden einige Bandmitglieder aus dem Familienkreis mit der traurigen Nachricht konfrontiert, dass geliebte, ihnen nahestehende Menschen verstorben sind. Auf welche Art und Weise diese Schicksalsschläge die neue Scheibe (die das beste SOILWORK-Album seit dem 2005er Geniestreich „Stabbing The Drama“ darstellt) beeinflusst haben, versucht Sänger Björn „Speed“ Strid darzustellen.

»Das Ganze hatte irgendwie surreale Züge. Es fing damit an, dass beide Großeltern eines Bandmitglieds starben, kurz bevor wir das Studio entern wollten. Als wir dann im Studio waren, erhielt ich die Nachricht, dass sich der gesundheitliche Zustand meiner Großmutter verschlechtert hatte und mit ihrem Ableben zu rechnen sei. Es war für mich keine Frage, den Studioaufenthalt zu unterbrechen, um zu ihr zu fahren, damit ich mich von ihr verabschieden kann. Ich musste sechs Stunden mit dem Auto fahren, um bei ihr zu sein. Es war die härteste Reise meines Lebens. Als ich ins Studio zurückkehrte, hatte sich irgendwas verändert. Ich kann es schlecht beschreiben, aber die Atmosphäre war eine andere, viel feierlicher, trauriger und dunkler. Zwei Wochen später, als ob das nicht schon alles genug gewesen wäre, ereilte uns eine weitere tragische Nachricht: Ein Elternteil...

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