RH #341Interview

KYLESA

Ja zur Frauenquote

KYLESA

KYLESA haben einen weiten Weg hinter sich. Vom leicht crustlastigen Gerumpel ihrer Anfangstage aus gelang ihnen mit dem 2009er „Static Tensions“ und reger Tour-Aktivität der Sprung vom Geheimtipp eines Sommers zur Speerspitze des Sludge-Metal-Trends. Mit dem aktuellen Album „Exhausting Fire“ ist die Truppe aus Georgia nun noch ein Stück weiter in psychedelische Stoner-Rock-Gefilde vorgedrungen. Die beiden Gründungsmitglieder Laura Pleasants und Phillip Cope (beide v./g.) standen uns via Skype-Konferenz Rede und Antwort.

Euer neues Album erweckt den Eindruck, dass ihr aufgeräumter denn je klingt. Atmosphärischer, irgendwie entspannter und dennoch teilweise auch direkter als auf älteren KYLESA-Veröffentlichungen. Würdet ihr zustimmen?

Phil: »Ja, bis zu einem gewissen Grad. Keine Ahnung, ob das was mit dem Älter- und Reiferwerden zu tun hat, aber vielleicht lernen wir, mit unseren Anflügen von Wut oder Frustration künstlerisch anders umzugehen. Das ist anders als zu unseren aggressiveren frühen Zeiten. Möglicherweise kanalisieren wir das jetzt auf eine etwas raffiniertere Weise (er muss lachen).«

Laura: »Würde ich auch sagen. Das aktuelle Material hat zwar durchaus heavy Riffs, aber wohl insgesamt eine etwas verträumtere Atmosphäre. Gerade auch, was die Vocals angeht - und besonders meine Parts. Außerdem klingen einige der Zwischenstücke sehr vernebelt. Mit Absicht!«

Was hat euch dazu inspiriert, noch weiter in diese Richtung abzutauchen?

Laura: »Mit dem Psychedelischen haben...

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