RH #341Interview

PARKWAY DRIVE

Im freien Fall

PARKWAY DRIVE

Mit jedem Album werden PARKWAY DRIVE größer, und das neue Meisterwerk „Ire“ gibt Anlass zu der Vermutung, dass der Weg der australischen Surferboys noch lange nicht zu Ende ist. Bei „Ire“ handelt es sich nämlich fraglos um das wichtigste Metalcore-Album des Jahres – obwohl oder gerade weil es die Genre-Grenzen mit vielen neuen Einflüssen immer mehr aufweicht. Wir trafen uns mit Frontmann Winston, der nicht nur absolut bodenständig und politisch engagiert, sondern auch ausgesprochen humorvoll und rhetorisch beschlagen ist.

Das neue Album ist erstaunlich abwechslungsreich und bezieht Einflüsse aus allen möglichen Genres. Absicht oder Zufall?

»Wir haben schon bewusst versucht, in mehrere Richtungen zu gehen und uns breiter aufzustellen.«

Vor allem die hypermelodischen Classic-Rock-Gitarren stechen heraus. Sie erinnern mich wegen ihres teils irischen Einschlags an Thin Lizzy. Sind die ein Einfluss für euch?

»Wir haben schon viele Vergleiche gehört. Es ist lustig, dass jeder Assoziationen zu anderen Bands hat. Wir haben uns aber nicht gezielt von bestimmten Künstlern beeinflussen lassen, sondern wollten einfach unsere stilistische Bandbreite vergrößern. Bei den Gitarren haben wir die Philosophie verfolgt, dass sie von den Arrangements und auch von der Produktion her viel mehr in den Mittelpunkt gerückt werden müssen, weil sie die Melodieführung übernehmen. Für die sorgt in den meisten anderen Bands ja der Sänger, aber meine Vocals sind eher rhythmisch. Die Riffs an sich haben...

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AbfahrplanDie nächsten Konzerte

PARKWAY DRIVE + SICK OF IT ALL + CALIBAN + ASKING ALEXANDRIA + STICK TO YOUR GUNS + IGNITE + ANTI-FLAG + BEING AS AN OCEAN + THY ART IS MURDER + BREAKDOWN OF SANITY + u.v.m.15.04.2017Leipzig, Messe Halle EinsIMPERICON FESTIVAL LEIPZIGTickets