RH #341Interview

IMPERIAL STATE ELECTRIC

Hupe, wenn du Gitarren liebst!

IMPERIAL STATE ELECTRIC

Es gibt nur wenige Musiker, die so umtriebig wie Nicke Andersson sind: Der Tausendsassa hat im Laufe seiner Karriere nicht nur in zwingenden Gruppen wie Entombed und The Hellacopters gespielt, sondern produziert gefühlt jede zweite geile schwedische Rock´n´Roll-Scheibe. Kürzlich stand die Veröffentlichung von „Honk Machine“, dem vierten Album seiner Band IMPERIAL STATE ELECTRIC, an.

»Wie geht´s dir, Alter?«, begrüßt mich Nicke hörbar gut gelaunt, als ich ihn an einem lauen Sommerabend anrufe - und fährt ohne eine Antwort abzuwarten noch im selben Atemzug fort: »Die letzte Zeit war ganz schön turbulent. Ich bin umgezogen, habe mir ein neues Studio eingerichtet, und eine neue Platte haben wir auch aufgenommen. Ich hatte kaum Zeit, zwischendurch Luft zu holen.«

Ist „Honk Machine“ bereits in deinem neuen Studio entstanden, oder habt ihr die Platte noch in deinen alten Räumlichkeiten aufgenommen?

»Im neuen Studio. Im Grunde genommen macht das aber kaum einen Unterschied, weil ich die Technik komplett mitgenommen habe. Die neuen Räume befinden sich in meinem Haus. Das macht die Arbeit ziemlich angenehm.«

Das kann ich mir vorstellen.

»Um ganz ehrlich zu sein, ist es sogar fast schon ZU angenehm (lacht). Ich ertappe mich selbst immer wieder dabei, dass ich Dinge aufschiebe, da ich mir die neuen Studioräume in meinem Keller eingerichtet habe. Es ist besser, wenn man ein wenig Abstand zu seinem Arbeitsplatz hat.«

Andererseits hat es sicherlich auch Vorteile, sein eigenes Studio im...

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