RH #341Interview

ROCK GODDESS

Girls, Girls, Girls

ROCK GODDESS

Auf lange Sicht war es der Karriere von ROCK GODDESS sicherlich nicht gerade förderlich, dass sie vor allem in den englischen Medien Anfang der achtziger Jahre gerne als „Girlschools kleine Schwestern“ bezeichnet wurden. Dazu kam, dass die originale Bassistin von ROCK GODDESS, Tracey Lamb, zweimal für längere Zeit eben bei jenen Girlschool für Enid Williams einspringen musste. Dabei hatten ROCK GODDESS auch so allerhand zu bieten: Das selbstbetitelte Debütalbum sowie der Nachfolger „Hell Hath No Fury“ (beide 1983) gelten zu Recht als NWOBHM-Klassiker, mit ´My Angel´ und ´Heavy Metal Rock´n´Roll´ waren darauf zwei echte Smash-Hits vertreten. Bei der Gründung im Jahre 1977 war Schlagzeugerin Julie Turner zarte neun Jahre alt, Schwester Jody (v./g.) immerhin schon 13.

Papa Turner musste lange Zeit seine schützende Hand über beide Töchter legen. Das tut er übrigens heute noch - als Manager überwacht John Turner den aktuellen Reunion-Versuch seiner Sprösslinge, der ROCK GODDESS im Juli 2015 auch nach Deutschland führte. Dabei fungiert Vater Turner oftmals als Gedächtnisstütze für Jody, dem Sprachrohr von ROCK GODDESS. Etwa, als es um die Frage der ersten Vinyl-Veröffentlichung geht: 1982 erschien auf dem heute recht raren Sampler „Making Waves“ der erste Song von ROCK GODDESS, nämlich ´Make My Night´. Dabei handelte es sich um eine Compilation (auf Girlfriend Records), bei der nur All-Girl-Bands mitwirken. Wie kam das eigentlich?

Jody ist noch immer begeistert vom schmackhaften...

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