RH #341Interview

GRAVEYARD

Blumen & Blastbeats

GRAVEYARD

Mit ihrem vierten, anfangs sperrig klingenden Album „Innocence & Decadence“ haben GRAVEYARD den Soundcheck dieser Ausgabe gewonnen und einmal mehr bewiesen, dass die Retro-Rock-Schublade längst zu klein für sie geworden ist. Im Gespräch erklärt Joakim Nilsson (v./g.), was es mit dem neuen Material auf sich hat, und äußert sich auch zum Ausstieg des langjährigen Bassisten Rikard Edlund, der durch den früheren Gitarristen Truls Mörck ersetzt wurde.

Joakim, warum habt ihr für „Innocence & Decadence“ eine veränderte Cover-Ästhetik gewählt? Das Bild erinnert vom Stil her an Bilder von M.C. Escher.

»Witzig, dass du das sagst, denn das Cover stammt von Ulf Lundén, dem Künstler, der schon das „Hisingen Blues“-Artwork angefertigt hat. Er war auch für „Lights Out“ unsere erste Wahl, musste aufgrund von Terminschwierigkeiten jedoch passen. Ulf ist ein detailversessener Perfektionist und arbeitet monatelang an einem Cover. Bei „Hisingen Blues“ hat er dem Frosch, der auf dem Cover zu sehen ist, die Beine eines Sumo-Ringers verpasst. Ulf war früher Basser bei Bombus und kennt uns und unseren bizarren Geschmack ziemlich gut.«

„Innocence“ und „decadence“ sind auf den ersten Blick zwei Wörter, die nicht viel miteinander zu tun haben.

»Aber sie klingen gut (lacht). Ich finde, das eine funktioniert nicht ohne das andere. In dem Song ´The Apple And The Tree´ kommt dieser Begriff vor, und wir haben ihn spontan als Titel ausgewählt.«

´The Apple And The Tree´ beginnt mit der coolen Textzeile „I...

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bis
06.05.2018
Berlin, ArenaDESERTFESTTickets