RH #341Interview

HUNTRESS

Alles beginnt mit der Vagina

HUNTRESS

Was ist besser als das neue HUNTRESS-Album „Static“? Ziemlich vieles - vor allem aber ein Gespräch mit der ebenso exzentrischen wie unterhaltsamen Frontdame Jill Janus.

Man muss die Musik von HUNTRESS nicht unbedingt mögen, aber es ist unmöglich, Jill Janus nicht zu lieben. Die Sängerin und Vorturnerin der US-Metaller hat schlichtweg gepflegt einen an der Klatsche, geht damit aber dermaßen sympathisch und natürlich um, dass Gespräche mit ihr ein absolutes Vergnügen sind. Fröhlich zwitschert sie durch den Hörer, während sich im Hintergrund gerade ein paar Hunde zerfleischen:

»Du bist doch der Typ, der in China lebt, oder? Das ist ja fantastisch! Damals, als ich noch DJane war, bin ich oft nach Taiwan geflogen und habe mit dem „Playboy“ wilde Partys gefeiert. Das war mindestens einmal im Monat und völlig verrückt. Die haben mich wie eine Königin behandelt und auf Händen getragen. Hey, wart mal - ich muss nur mal schnell meine Hunde beruhigen. RUHE DA HINTEN! Wo waren wir? Ach ja: Momentan habe ich drei Hunde, manchmal sind es zwei, mitunter aber auch bis zu fünf. Ich habe sie alle adoptiert. Der kleinste ist gleichzeitig der lauteste - ein kleiner Chihuahua, den sonst die Coyoten wie ein Chicken McNugget verputzt hätten.«

Jetzt kann das Rudel mit Jill um die Wette heulen, die auf dem dritten HUNTRESS-Album „Static“ ihre zwar technisch starke, aber relativ ausdrucksarme Stimme wieder bis zum Äußersten strapaziert.

»Ich denke schon, dass ich als Sängerin Fortschritte gemacht...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.