RH #341From the Underground

WATCHTOWER

Die unlösbare Gleichung?

WATCHTOWER

Das Wunder, auf das niemand mehr zu hoffen gewagt hatte, scheint doch wahr zu werden, denn WATCHTOWER haben gerade drei Songs ihres seit 25 Jahren in Entstehung befindlichen dritten Albums „Mathematics“ fertiggestellt. Nimmt alles doch noch ein gutes Ende bei der kultigsten Prog-Kapelle, die es jemals gegeben hat? Wir betätigten den Rechenschieber mit Gitarrist Ron Jarzombek in Texas und Sänger Alan Tecchio in New Jersey.

Warum habt ihr euch 2010 getrennt?

Ron: »Wir kamen einfach gesanglich wie auch musikalisch nicht zusammen. Das Hauptproblem ist die Vorgehensweise, die wir bei WATCHTOWER pflegen: Irgendjemand schreibt die Texte, ohne Struktur, Rhythmus oder ein spezielles Tempo zu berücksichtigen. Diese Texte müssen dann mit der Musik in Einklang gebracht werden. Manchmal harmonieren Text und Musik zufällig miteinander, aber meist ist das nicht der Fall. Dann muss der Sänger ins Spiel eingreifen und den Text auf magische Weise einpassen, was nicht immer einfach ist.«

Und wie kam es dazu, dass ihr nun wieder zusammenarbeitet?

Alan: »Wir blieben mittels der sozialen Netzwerke in Kontakt. Ron und ich tauschten Musik aus, an der wir arbeiteten, um uns gegenseitig Feedback zu geben. Es handelte sich nicht um WATCHTOWER-Songs. Irgendwann sagte er mir aber, dass er mit den Jungs „Mathematics“ endlich fertigstellen will. Er fragte mich nach meiner Meinung, und ich sagte, dass ich mich gerne beteiligen würde.«

Derzeit arbeitet ihr am Mix für die drei Songs. Welche Songs habt ihr...

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