RH #340Lauschangriff

W.A.S.P.

Rückkehr in Bestform

W.A.S.P.

Sechs Jahre sind seit dem Release von „Babylon“ ins Land gezogen, und auch wenn W.A.S.P. zwischenzeitlich alles andere als untätig waren, eine so lange Veröffentlichungspause hat sich die Truppe um Chefdenker, Frontmann und Enfant terrible Blackie Lawless Zeit ihres Bestehens noch nie gegönnt.

Am 2. Oktober soll es nun soweit sein, die Band meldet sich mit „Golgotha“ zurück. Wir hatten die Chance, vorab in die Platte reinzuhören und ein wenig mit Blackie zu plaudern. Und um es vorwegzunehmen: „Golgotha“ ist, da sind wir uns hier alle einig, das beste W.A.S.P.-Album seit „Still Not Black Enough“ (1995).

»Ich habe 2011 begonnen, an den Songs zu schreiben«, lässt Blackie uns wissen. »Zwischenzeitlich gab es ein paar Komplikationen (u.a. hat sich der Fronter bei einem Unfall ein Bein gebrochen und musste sich einer Operation unterziehen - jp), aber jetzt sind wir endlich fertig. Alles in allem haben wir über zwei Jahre an der Platte gearbeitet.«

Offensichtlich gut investierte Zeit: Mit „Golgotha“ liefern W.A.S.P. ein einstündiges, vom ersten bis zum letzten Ton gelungenes Album ab.

* ´Scream´ eröffnet die Platte im „alten“ W.A.S.P.-Stil und erinnert am ehesten an die Songs der „The Headless Children“-Phase.

* Weit positiver tönt ´Last Runaway´ aus den Lautsprechern. Treibend, sehr melodisch und mit ruhigem Zwischenteil, an den sich ein starkes Gitarrensolo anschließt.

* ´Shotgun´, eine schmissige, ultra-eingängige Uptempo-Nummer, beginnt ausschließlich mit Gitarren, bevor...

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