RH #340Krach von der Basis

REVERIE

Männer in den besten Jahren

REVERIE

  Halfdan Holden Venlov, der Sänger einer der interessantesten Death-Metal-Newcomer aus Skandinavien in letzter Zeit, schreibt für sein junges Alter ungewohnt tiefsinnige Texte, aber auch sonst überrascht so manches an seiner Band, für deren Namen er sich oft rechtfertigen muss, wenn man ihn darauf anspricht.

Halfdan, was treibt Musiker dazu an, ihre Band REVERIE zu nennen und dann einen so brutalen Stil zu fahren?

»Wir wählten den Namen, als wir noch sehr jung waren und die Band noch gar nicht gegründet hatten. Damals sollte es ein Scherz sein, und es ist auch nicht so, dass wir uns heute viel ernster nehmen. Aber irgendwie passt das Wort doch zu uns: Wir machen Musik, die dich in einen Traumzustand versetzt.«

Verträumt klingen auch die Flöten-Passagen im Titelstück und während ´Blind At Heart´. Ist das ein echtes Instrument?

»Ja, und ich spiele sie. Ich mache das sehr gerne, und als ´Blind At Heart´ fertig war, versuchten wir, diesen Part am Ende einzubauen, was prima klappte und auch live so umgesetzt wird. Das Instrumental ´Bliss´ zu nennen, gab am Ende sogar den Ausschlag für den Titel des Albums.«

Ansonsten heulst du ziemlich verzweifelt, aber verständlich herum. Ist es wichtig für dich, dass man hört, was du von dir gibst?

»Dass man meine Texte versteht, war keine bewusste Entscheidung, sondern ergibt sich einfach aus diesem Gesangsstil. Dazu ist es ganz natürlich gekommen. Ich fühle mich wirklich so, wie ich mich anhöre. Aber davon abgesehen sollte man Texte lesen...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.