RH #340Interview

DISTURBED

Rauch auf dem Wasser

DISTURBED

Für vier Jahre verabschiedeten sich DISTURBED vom öffentlichen Leben, pausierten und widmeten sich ihrem Privatleben. Nun kehrt das US-Quartett mit seinem sechsten Studioalbum „Immortalized“ zurück, das neben dem gewohnten Sound mit neuen musikalischen Nuancen und inhaltlichem Tiefgang überzeugt.  Frontmann David Draiman klingelt aus dem morgendlichen Texas durch und erzählt u.a., warum die Auszeit auch eine sportliche Herausforderung für ihn war.

David, du sitzt vermutlich gerade zu Hause in Austin und absolvierst von dort deine Morgen-Interviews.

»So ist es. Ich lebe hier sehr gerne. Das Wetter ist deutlich besser als in Chicago. Ich bin mit meinen alten Knochen irgendwann einfach nicht mehr auf die Kälte in meiner alten Heimat klargekommen (lacht).«

Der Beginn der Bandpause liegt rund vier Jahre zurück. Die Zeit ist schnell vergangen.

»Das ist wahr.«

Welches Bandmitglied wollte damals diese Pause – und warum?

»Es war schon lange vorher unser Plan, eines Tages eine Pause einzulegen, wenn wir auf dem Höhepunkt unserer Karriere sind, um nach einer Weile frisch und erholt zurückzukehren. Mit der Zeit war alles vorhersehbar geworden. Wir befanden uns in einer Dauerschleife, die aus Album-Aufnahmen und Tourneen bestand. Die Fans wussten, dass alle zwei Jahre eine neue Platte von uns auf den Markt kommt und sie uns jeden zweiten Sommer auf irgendeinem Festival zu Gesicht bekommen. Das ist das altbekannte Muster, durch das eine Band im schlimmsten Fall ihren Reiz für die...

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