RH #340Interview

TAD MOROSE

Kahl, aber cool

TAD MOROSE

Besetzungswechsel, nörgelnde Kids, schwindendes Haupthaar - TAD MOROSE lassen sich von nichts aufhalten und melden sich mit „St. Demonius“ lautstark zurück. Gitarrist Christer „Krunt“ Andersson berichtet von den neuesten Schandtaten der schwedischen Power-Metaller.

Krunt, Gratulation zum neuen Album. Das ging ja diesmal richtig schnell!

»Danke! Ja, wir kriegen unseren Kram jetzt irgendwie geregelt (lacht). Diesmal mussten die Fans keine vollen zehn Jahre auf unser neues Album warten (wie zwischen „Modus Vivendi“ und „Revenant“ - am).«

Wer oder was ist „St. Demonius“? Ein Ort? Eine Mischung aus Sünder und Heiligem? Ein hochprozentiges Gesöff?

»„St. Demonius“ ist ein kleines Stück von uns allen. Das Coverartwork stellt es ganz gut dar: Da ist dieses geheimnisvolle Haus mit all den verschlossenen Türen, das vollkommen im Dunklen liegt. Niemand weiß genau, was dort vor sich geht. Das lässt sich auch auf unsere innere Geisteshaltung anwenden. Niemand weiß so richtig, wer der andere eigentlich ist.«

Dementsprechend düster ist die Scheibe ausgefallen.

»Viele Leute sagen, dass unsere Musik sehr düster klingt. Vielleicht liegt das daran, dass wir aus Nordschweden kommen. Aber wir sind ein verrückter Haufen. Wir nehmen die Dinge nicht allzu ernst und lachen sehr viel.«

Was inspiriert eure düstere Seite?

»Musik und Texte basieren auf unseren eigenen Gedanken, Eindrücken und Gefühlen. Wobei die Lyrics auf „St. Demonius“ ein Tritt in den Arsch aller verrückten Religionsfanatiker...

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