RH #340Interview

THE SWORD

Grasgeflüster im Gitarrengebirge

THE SWORD

Shocking news! THE SWORD waren noch nie die zugänglichste Band der Welt, aber mit der neuen Scheibe „High Country“ geht das Quartett noch einen Schritt weiter und experimentiert mit Funk und Soul. Maßgeblich inspiriert wurde Gitarrist und Sänger J.D. Cronise von der Schönheit der Natur in North Carolina – waren hier etwa Drogen im Spiel?

J.D., ich habe THE SWORD immer für den Umstand gemocht, dass ihr nie vorhersehbare Alben veröffentlicht habt, und „High Country“ macht da keine Ausnahme. Allerdings hat es einige Zeit gebraucht, bis ich die Platte verstanden habe. Wo siehst du den größten Unterschied zwischen dem Album und seinem Vorgänger „Apocryphon“?

»Explizit einen einzigen Unterschied kann ich nicht ausmachen, aber diese Platte hat definitiv einen anderen Vibe als die früheren Scheibe, die eine stärkere Intensität besaßen. Meine ich zumindest. „High Country“ ist melodiöser und nicht ganz so Heavy-Metal-bezogen. Die Platte ist anders strukturiert – „musikalischer“, wenn man das überhaupt so sagen kann. Und psychedelischer ist sie auch.«

Wäre die Platte ohne eure vorherigen Alben in dieser Form möglich gewesen?

»Ich glaube nicht, denn man braucht wohl etwas Erfahrung. Zumindest bei uns ist das der Fall. Als wir die Band ins Leben gerufen haben, ging es uns darum, die Songs aus einer Heavy-Metal-Perspektive anzugehen und auf jeden Fall genügend Drama zu versprühen. Aber man entwickelt sich als Songwriter immer weiter, und inzwischen achten wir mehr auf die Dynamik der...

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