RH #340Interview

BLACK TRIP

Gitarristen sind auch nur Väter

BLACK TRIP

Zwei Jahre nach der Veröffentlichung ihres Erstlings „Goin´ Under“, mit dem es die Schweden aus dem Stand bis in die Dynamit-Kategorie unserer Richterskala schafften, melden sich BLACK TRIP lautstark zurück. Wie es dem umtriebigen Quintett (alle Bandmitglieder spielen parallel noch in anderen Gruppen) in der Zwischenzeit ergangen ist, warum es nicht schadet, mehrere Instrumente spielen zu können, und wie man Familie, Job und Musik unter einen Hut bringt, verrät uns Bandgründer und Gitarrist Peter Stjärnvind.

Peter, wir haben uns eine Weile nicht gesprochen – wie ist es dir in den letzten beiden Jahren ergangen?

»Ich kann mich nicht beklagen. Kürzlich bin ich zum dritten Mal Vater geworden. Das ist ein richtiger Vollzeitjob. Im Prinzip beschäftige ich mich in meiner Freizeit nur noch mit meinen Kindern und meiner Gitarre (lacht).«

Schön, dass du beides unter einen Hut bringen kannst. Der eine oder andere Musiker hat sein Instrument schon an den Nagel gehängt, weil ihm das zu stressig wurde – oder er Ärger mit seiner Frau bekommen hat.

»Wenn die kleinen Racker erst mal im Bett sind, hat man immer noch genug Zeit, um Riffs zu schreiben. Und zur Not nehme ich die Gitarre auch schon mal mit auf die Toilette. Man muss nur erfinderisch sein (lacht).«

Trotzdem hast du auch noch einen ganz normalen Job.

»Genau, ich arbeite als Sozialarbeiter. Mein Beruf und meine Kinder halten mich ganz schön auf Trab, aber wir haben es trotzdem geschafft, eine neue Platte aufzunehmen.«

Und eine...

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