RH #340Interview

LED ZEPPELIN

Der Hüter des Heiligen Grals

LED ZEPPELIN

Seit dem Ende der vielleicht wichtigsten Rockband aller Zeiten betätigt sich deren Gitarrist, Produzent und Songwriter Jimmy Page als kreativer Nachlassverwalter. Im Zuge der Neuveröffentlichung der letzten drei LED ZEPPELIN-Alben „Presence“, „In Through The Out Door“ und „Coda“ erklärt er Rock Hard in London die Zeitlosigkeit seiner Band.

Jimmy, jetzt sind auch die letzten drei LED ZEPPELIN-Alben noch einmal in neuer Form herausgekommen. Wie fühlst du dich dabei? Bist du froh darüber, dass die Arbeit getan und dies der letzte Interview-Marathon ist, oder hat das Ganze vielleicht auch einen Impuls gesetzt, indem du dein lang erwartetes Soloalbum in Angriff nimmst?  

»Ein bisschen von all dem. Ich hatte von Anfang an das Bedürfnis, mit der Veröffentlichung der verschiedenen Studioversionen und Outtakes eine Art Maßstab zu setzen. Anders gesagt: Ich wollte es auf eine Art machen, die es so vorher noch nicht gegeben hatte, quasi den ganzen Katalog mit einem Spiegelbild versehen. Das war die Vorgabe. Jedes Album nach und nach als Neuauflage herausbringen zu können, bedeutet natürlich viel Arbeit, was mir von Anfang an klar war. Ich habe hunderte von Stunden mit dem Hören von Tapes verbracht, sie in die richtige Reihenfolge gebracht und dann verschiedene Versionen in die engere Auswahl genommen, bis letztlich die endgültige feststand, also diejenige, die sich am besten als Bonus eignete. Natürlich kann sie nicht besser sein als das Original, es ist halt eine andere, aus welchen...

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