RH #340Interview

AMORPHIS

Bett statt Bar

AMORPHIS


„Circle“ läutete für AMORPHIS im Jahre 2013 eine neue Ära ein, die der Nachfolger „Under The Red Cloud“ konsequent fortsetzt. Vordergründig scheinen die Finnen vor allem härtere Töne anzuschlagen, doch bei genauerem Hinhören offenbart sich, dass die Songs mit zahlreichen Klangfarben ausgeschmückt werden und somit des Öfteren mit einem Bein im Prog stehen. Auch wenn diesmal Jens Bogren statt Peter Tägtgren auf dem Produzentenstuhl Platz nahm: Bei AMORPHIS ist 2015 (fast) alles erlaubt.

Gitarrist Esa Holopainen und Schlagzeuger Jan Rechberger sitzen uns nach der Listening-Session in Helsinki zum Interview gegenüber und freuen sich wie Schneekönige – nicht nur darüber, dass der neue Output bei der Presse so gut ankommt, sondern auch, dass „Under The Red Cloud“ bereits das sechste von zwölf AMORPHIS-Alben darstellt, auf dem Tomi Joutsen als Sänger zu hören ist. 


Esa: »Das ist wirklich ein Grund zum Feiern! Wir haben auch mit den alten Mitgliedern tolle Alben gemacht, aber seitdem Tomi dabei ist, haben wir unser Traum-Line-up beisammen. Die Chemie stimmt seitdem einfach, wir kommen immer noch super miteinander aus und haben Spaß zusammen. Es ist toll, dass wir einen Sänger haben, den man nicht bemuttern muss, niemanden, der einen blamiert, weil er volltrunken auf der Bühne steht. 
Früher habe ich die Bands mit einem stabilen Line-up immer beneidet und mir gewünscht, dass wir nicht ständig mit Besetzungswechseln zu kämpfen hätten. Das jetzige Line-up fühlt sich wirklich nach...

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