RH #339Krach von der Basis

MORPHEUS DESCENDS

Jetzt aber!

MORPHEUS DESCENDS

Wenn Dark Descent und The Crypt den kompletten Backkatalog einer Band wiederveröffentlichen, dann lohnt es sich, hinzuhören. Das gilt gerade im Falle von MORPHEUS DESCENDS, denn was die Band in den frühen Neunzigern spielte, ist heute wieder brandaktuell: doomig-düsterer Death Metal mit viel Atmosphäre und einer Prise Technik. Wir sprachen mit Drummer Sam Inzerra über die Geschichte und die Zukunftspläne der New Yorker.

Sam, die Geschichte von MORPHEUS DESCENDS reicht bis ins Jahr 1990 zurück. Zwischen 1998 und 2013 lag die Band allerdings auf Eis, abgesehen von einer kurzen Episode 2005. Warum habt ihr euch damals aufgelöst, und was hat euch dazu bewogen, die Band wieder zu reaktivieren?

»Letztlich haben wir uns aufgelöst, weil unser Verhältnis untereinander nicht mehr stimmte. Nicht mehr und nicht weniger. Ich glaube, wir hörten so um 1997 auf, miteinander zu arbeiten, wobei die meisten von uns weiterhin Musik machten. Doch auch wenn einige Dinge ungeklärt blieben, behielt jeder einen Platz in seinem Herzen für MORPHEUS DESCENDS.  2005 kamen lediglich zwei schlecht gemachte Neuauflagen unsere ersten beiden Releases raus, weswegen manche Leute dachten, dass wir wieder aktiv wären. Dabei war es erst 2013 so weit, als ich Rob auf dem Maryland Deathfest traf. Wir sprachen darüber, mal wieder zu jammen. Das lief super, und der alte Vibe war sofort wieder da. Fast, als wäre überhaupt keine Zeit vergangen. 2013 machten wir uns dann daran, das alte Line-up wieder...

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