RH #339Krach von der Basis

MURG

Es ist, wie es ist

MURG

Obwohl es sich dem „orthodoxen“ Rumpel-Trend widersetzt, kommt das Black-Metal-Album des Jahres vom schwedischen Duo MURG. „Varg & Björn“ („Wolf & Bär“) verbindet das Melodieverständnis von Dissection mit den Errungenschaften der norwegischen Schule der frühen Neunziger, verlässt dabei aber niemals die engen Pfade des aktuellen Genre-Undergrounds. Wir sprachen mit... Ja, mit wem eigentlich?

Keine nennenswerten Informationen, noch nicht mal Namen - sind MURG größer als die Summe ihrer Teile?

»Ja, und so sollte es auch sein. Alle Projekte, egal welcher Art, sollten größer sein als die Namen, die dahinterstecken.«

Könnt ihr denn zumindest verraten, ob ihr vor MURG schon musikalisch tätig wart?

»Nein, wir waren niemals in irgendwas involviert. Wir beide kennen uns zwar bereits seit langer Zeit, aber erst vor ein paar Jahren nahm langsam, aber sicher das Form an, das schließlich irgendwann zu „Varg & Björn“ wurde.«

Immerhin kommuniziert ihr, dass ihr aus dem „ländlich gelegenen Bergbaugebiet Bergslagen“ stammt. Welchen Einfluss hat das auf eure Musik?

»Die Bevölkerungsdichte ist sehr gering, wir sind hauptsächlich umgeben von Wäldern, Bergen und Seen, es ist monatelang dunkel, und die Winter sind bitterkalt. Natürlich hat all das einen Einfluss auf das, was wir hören - und auch auf unsere eigene musikalische Ausdrucksweise. Es ist nicht so, als würden wir warme und grüne Sommer nicht genießen, aber in unserer Gegend neigen wir dazu, uns künstlerisch stets mit einem gewissen...

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