RH #339Interview

VORUM

Rückwärts durchs Labyrinth

VORUM

Die Finnen von VORUM sind einer der Lichtblicke am Death-Metal-Himmel des 21. Jahrhunderts - nicht zuletzt, weil sie auch mit ihrer neuesten Wucht „Current Mouth“ den kranken und verdorbenen Geist einfangen, der dieses Genre ausmacht. Gitarrist und Sänger Jonatan Johansson verrät uns, woher der Wahnsinn kommt, was ihn zu derartigen Kompositionen treibt und wieso in seinen Augen Death Metal und Irrgärten zusammengehören.

Meinen Glückwunsch zu eurem absolut morbiden Meisterwerk „Current Mouth“. Es ist eine der besten aktuellen Veröffentlichungen, die ich im Bereich des Death Metal seit langem gehört habe. Ich nehme an, ihr seid ähnlich zufrieden? Warum habt ihr euch dazu entschlossen, uns mit einer EP statt direkt mit einem neuen Langspieler plattzumachen?

»Das Material, das unsere „Current Mouth“-EP enthält, gehört als fünfteilige Einheit einfach zusammen, und deswegen wollten wir es auch so und nicht anders veröffentlichen.«

Habt ihr auch diesen Release wieder analog aufgenommen, so wie euren Debüt-Silberling „Poisoned Void“? Oder wie habt ihr diesen rotzig-rohen Sound kreiert? Und was haltet ihr von dem ganzen überproduzierten Melodic-Death-Scheiß, der aktuell vor allem vom Mainstream so gerne konsumiert wird?

»Dieses Mal haben wir unsere Songs überwiegend ohne analoges Equipment aufgenommen, dafür aber mit einer sehr starken, alten und böswilligen Intention. Über den von dir angesprochenen Mist denken wir gar nicht erst nach, das interessiert uns nicht. Wir machen unser...

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