RH #339Interview

HAMMERHEAD

Morgenland und Abendland

HAMMERHEAD

Mit „The Sin Eater“ legen die Briten HAMMERHEAD ein verblüffendes neues Album vor, das so gar nicht verstaubt klingen will. Die sieben zeitgemäß produzierten Stücke der Platte können auch ohne Nostalgiebonus bestehen. Im Gegensatz zu vielen Kollegen aus der Ära der verblichenen New Wave Of British Heavy Metal brillieren HAMMERHEAD im Hier und Jetzt. Ein wahrer Quantensprung gegenüber dem trotz herausragender Stücke wie der Hymne ´Mushrooms & Beer´ doch irgendwie orientierungslos wirkenden Erstling „Headonizm“ aus dem Jahre 2006. Das findet auch mein gut aufgelegter Gesprächspartner Buzz Elliot.

»In erster Linie war es uns damals ein persönliches Anliegen, „Headonizm“ aufzunehmen«, bemerkt der langjährige Gitarrist und Sänger. »Das Album bestand ausschließlich aus Nummern, die in den frühen Achtzigern entstanden sind, die wir bis dato aber nie im Studio aufgenommen hatten. Man kann sagen, dass wir diese Nummern auch ein Stück weit für uns selbst dokumentiert haben wollten. Ich habe mich sehr wohl mit den Reviews für diese Platte beschäftigt, manche waren gut, andere waren weniger gut - es existiert ja schließlich ein Recht auf freie Meinungsäußerung. Unsere alten Fans haben verstanden, um was es uns bei dieser Platte gegangen ist. Ich bin der Meinung, dass wir mit mehr Zeit und einem höheren Budget noch mehr hätten herausholen können, aber sei´s drum. Alles, was man auf „Headonizm“ hört, ist spontan entstanden, in der überwiegenden Zahl der Fälle sogar im ersten Take.«

Mit...

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