RH #338Krach von der Basis

MALTHUSIAN

Zwischen zwei Welten

MALTHUSIAN

Bereits nach ihrem Demo von 2013 waren MALTHUSIAN verankert im Underground-Death-Metal der geschmackvollen Sorte. Die vier Dubliner Bandmitglieder haben aber auch fast alle irgendwas mit Doom am Hut, so wie Gesprächspartner Andy Cunningham. Der MALTHUSIAN-Gitarrist und -Sänger ist seit gut zehn Jahren in der Doom-Combo Wreck Of The Hesperus aktiv. Kein Wunder, dass MALTHUSIANs Death Metal in die Tiefe zerrt.

Was hat euch vier bewogen, MALTHUSIAN zu gründen?

»Im Grunde ging´s zuerst um Death Metal, der mehr Wert auf Düsternis und Atmosphäre als auf Brutalität und Technik legt. MB (Matt Bree - gb) und JK (Johnny King von Abaddon Incarnate und Altar Of Plagues - gb) haben sich ursprünglich 2011 einfallen lassen, dreckigen, düsteren Death Metal zu spielen, der noch nicht von Dubliner Bands abgegrast worden ist - außer vielleicht von ZOM und Abaddon Incarnate mit ihrem ersten Album. Als JK und MB den Eindruck hatten, dass sie etwas Interessantes am Wickel haben, haben sie PG (Pauric Gallagher von Mourning Beloveth - gb) und mich dazugeholt, damit es eine Band wird. Wir haben natürlich alle vier unsere persönlichen Präferenzen und auch musikalischen Ausdrucksweisen, so dass die Songs schnell exzentrische, untypische Formen angenommen haben - wie schon auf dem Demo zu hören. Doom und Black Metal sind miteingeflossen, aber statt an der ursprünglichen Idee festzuhalten, haben wir uns diesem Flow hingegeben.«

Gratulation zur neuen EP „Below The Hengiform“, die den Zuhörer...

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