RH #338Krach von der Basis

PHANTOM WINTER

Fuck off, NSBM!

PHANTOM WINTER

Die tollen instrumentalen Post-Metaller Omega Massif, Protagonisten der lebendigen Würzburger Musikszene, sind Geschichte, die ebenso tollen PHANTOM WINTER haben deren Nachfolge angetreten - und mit „Cvlt“ ein immer wieder schönes, gleichzeitig sehr harsches Debüt am Start, das nicht nur Roadburn-Gänger, sondern auch ideologiefreie Black-Metaller abholen sollte. Und dabei möchte Gitarrist und Sänger Andreas Schmittfull doch eigentlich viel lieber thrashen...

Andreas, die naheliegende Frage zuerst: Warum haben sich Omega Massif trotz ihres Underground-Erfolgs aufgelöst, und warum gibt es jetzt PHANTOM WINTER?

»Na ja, Erfolg ist nicht alles. Ist doch schön, wenn´s mal was Neues gibt. Wir waren mit den bisherigen Omega-Massif-Alben alle zufrieden, haben in den letzten vier Jahren aber ziemlich lange am Nachfolger herumgebastelt, ohne etwas zu schreiben, das wir alle abnicken konnten. Dazu gab´s noch das eine oder andere persönliche Problemchen. Es hat sich nach neun Jahren Omega Massif einfach herauskristallisiert, dass wir vielleicht besser getrennte Wege gehen sollten. Die Trennung war für mich nicht schön, hat mir aber die Energie gegeben, PHANTOM WINTER, die eigentlich als Nebenprojekt geplant waren, in kürzester Zeit aus dem Boden zu stampfen. Hier bin ich vogelfrei und kann die Songs genau so gestalten, wie ich möchte.«

Unabhängig vom nun vorhandenen Gesang: Wie unterscheidet sich die songwriterische Herangehensweise bei PHANTOM WINTER im Vergleich zu Omega Massif?

»Omeg...

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